Do
10
Mai
2012
Mittwoch und Donnerstag fanden auf der Isère in Frankreich die WM Qualifikationsrennen statt. Weltmeister, Europameister, Weltcupsieger und praktisch alle Anwärter auf einen Podest Platz an der WM waren angereist, um auf dem technisch anspruchsvollen Bach ihre Form zu testen.
Diese zwei Tage waren für alle Wettkämpfer sehr intensiv und anstrengen. Für mich war es die grösste Belastung für Psyche und Physis seit langem. Die vier Rennen auf starkem Wildwasser, die Trainingstage zuvor und der Druck keinen Fahrtfehler zu machen und mich gegen die Weltelite zu beweisen erschöpften mich enorm. Am Abend nach dem grossen Stress, bin ich sehr stolz meine Leistung und schaue zuversichtlich nach vorne.
Die direkte Qualifikation für die WM vergab ich bereits beim allerersten Rennen über die klassische Distanz. Nach sehr gutem Start Fehlte mir im Wildwasserteil die Kraft. Nach zwei fahrtfehlern folgten eine Frontalkollision mit einem überspülten Stein und eine Eskimorolle. Am Ende war das Resultat knapp, aber knapp zu meinen Ungunsten. Mir fehlten 0,9% für den perfekten Start. Im Sprint vom Nachmittag wollte ich angreifen. Ich fuhr im ersten Lauf die schnellste Schweizer Tageszeit, doch gegen den Weltmeister Nejc reichte es nicht für die Qualifikation. Sein Abstand auf den Rest der Welt war einmal mehr enorm gross. Dazu kam, dass ich im zweiten Lauf eine Sekunde langsamer war und mich von den beiden, nun qualifizierten Martin Scheuber und Silvan Wyss, noch überholen liess.
Die Vorstellung vom Donnerstag war bedeutend besser. Im Sprint zeigte ich, dass mit mir zu rechnen ist, doch im Klassik gab ich die Selektion aus meinen Händen und warte nun auf den Entscheid des Verbandes. Dank meinem nur knappen Ausscheiden und der Tatsache, dass es für ein Team drei Herren bracht, stehen meine Chancen auf eine Teilnahme hier in Bourg St. Maurice Ende Juli gar nicht Mal so schlecht. Klar ist, dass es nichts bringt jetzt viele Worte darüber zu verlieren. Ich warte auf den Bescheid des Verbandes und bis dahin nutze ich die Zeit auf dem Wildwasser um mich weiter zu verbessern und geniesse nächste Woche meinen einzigen Talenttreff in Tenero.
Di
08
Mai
2012
Morgen um 11 Uhr starten die Selektionsrennen für die Elite WM in Frankreich. Auf der Originalstrecke muss ich in zwei der vier Rennen unter 6% Rückstand hinter dem Sieger sein. Theoretisch könnte ich bereits morgen Nachmittag für die WM selektioniert sein, ich rechne aufgrund meiner erst 18 Jahren und fehlender Erfahrung mit einem knappen Ausgang. Spätestens am Donnerstagabend ist jedoch klar, wie ich in der internationalen Elite stehe und ob ich Ende Juni nochmals nach Bourg St. Maurice reisen darf und für die Schweiz an der WM starten werde.
Die vier Rennen sind aufgeteilt in ein Klassik am Mittwochmorgen. Je ein Sprint mit zwei Läufen am Mittwochnachmittag und am Donnerstagmorgen und zum Abschluss am Nachmittag wieder ein Klassikrennen.
Fr
04
Mai
2012
Wegen den Fischen wurde das Birsderby dieses Jahr abgesagt. Als Ersatz fand ein improvisiertes Rennen auf der Engelberger Aa statt. Somit war das Rennen nicht nur der letzte Wettkampf vor den Selektionen, sondern auch ein Test für die Sprint SM im Juni auf derselben Strecke. Am Samstag fand nach einem Kadertraining das Rennen über die klassische Distanz statt. Es lief mir lange gut, doch gegen den Schluss summierten sich kleine Fahrfehler. Trotzdem gewann ich meine Kategorie überlegen. Leider kann ich die Zeit nicht mit der Elite vergleichen, da diese etwa 20 cm mehr Wasser hatten und dementsprechend schnellere Zeiten fuhren. Im Sprint vom Sonntag betrug mein Rückstand auf den Tagessieger Silvan Wyss nur 2%. Bei den Junioren platzierte ich mich erneut auf Rang eins, mit einem Vorsprung von 3.5% auf den amtierenden Schweizermeister Fabian Munsch. Mit diesem Doppelsieg bei den Junioren im Rücken fahre ich am Freitag zu den WM Selektionen und bin gespannt auf die 4 Rennen mit Weltklasseniveau.
Mo
23
Apr
2012
Das internationale Rennwochenende auf der Enz in Deutschland wurde vom Wetter und dem Wasserstand geprägt. Seit einer Woche hat es in Birkenfeld fast nur noch geregnet, doch als wir am Freitag den Fluss erreichten, hatte es nicht genügend Wasser um darauf zu paddeln. Bereits letztes Jahr war der Wasserstand sehr niedrig, doch damals war es schönes, trockenes Wetter und wenigstens konnte man noch paddeln.
Nichts desto trotz fand am Samstag das klassische Rennen statt. Weil ich es nicht riskieren wollte, dass das Rennboot kaputt geht, fuhr ich in meinem viel zu schweren und verkratzten Trainingsboot. Den Anfang erwischte ich recht gut, doch nach einem Drittel der Strecke fuhr ich nur noch von Stein zu Stein und verlor Sekunde um Sekunde. Bei den Junioren erreichte ich Rang Acht.
Das Mannschaftsrennen am Nachmittag wurde bei strömendem Regen ironischerweise wegen schnell sinkendem Wasserstand ganz abgesagt und so blieb nur noch der Sprint vom Sonntag, um das mit viel Vorfreude erwartete Wochenende erfolgreich abzuschliessen.
Dies gelang mir auch recht gut. Bei den Junioren belegte ich den 4. Rang. Der Rückstand auf den Sieger betrug nur noch gerade 2%. Mit meiner Zeit konnte ich mich auch bei de Elite blicken lassen. Als bester Schweizer hatte ich einen Rückstand von nur 5,3% auf den Sieger des Wochenendes. Um mich für die Elite-WM zu qualifizieren, darf ich beim Rennen in Val d’Isère in zwei Wochen maximal 6%Rückstand haben. Also befinde ich mich auf gutem Weg. Zudem wird das schnelle Wasser der Isère den Rückstand auf die Siegerzeit aller Voraussicht nach noch verringern – ein weiterer Vorteil.
So
08
Apr
2012
Die Feiertage über Ostern verbringe ich in Bourg St. Maurice. Hier bereite ich mich zusammen mit dem Nationalkader auf die WM Selektionen im Mai vor. Trotz kalten Temperaturen mache ich in diesem Trainingslager enorme Fortschritte was Wildwasser fahren im Abfahrtsboot angeht. Von Fahrt zu Fahrt treffe ich die Linie besser und das Boot läuft schöner durch die Wellen.
Ich freue mich bereits jetzt auf die Selektionsrennen und werde alles geben, um mich für die WM hier in Frankreich zu Qualifizieren.
Mo
26
Mär
2012
Am Freitag, dem 16. März, reiste ich mit einer grossen Delegation des Schweizer Nationalteams ans internationale Kanurennen in Fulda (Deutschland). Der kurvenreiche, mit Bäumen verblockte und untiefe Bach ist paddeltechnisch und fürs Finden der Ideallinie für alle Athleten eine grosse Herausforderung. Dank meiner Erfahrung auf dieser Strecke blickte ich dem Rennen aber positiv entgegen. Im Sprint am Samstag war ich bei den Junioren voll dabei. Obschon ich mich nach einem etwas überhasteten zweiten Lauf nur auf Rang sechs platzierte, war ich mit der gefahrenen Zeit und dem geringen Rückstand auf den Sieger, zufrieden. Am Sonntag im Klassikrennen spürte ich, dass das viele Ausdauertraining während des Winters sich nun auszahlt. Ich konnte fast bis zum Schluss nach jeder Kurve rausbeschleunigen und war schnell unterwegs. Rang sieben auch da nur ein geringer Lohn für die gute Zeit.
Auf einen internationalen Podestplatz musste ich in dieser Saison dennoch nicht lange warten. Eine Woche nach Fulda standen die Weltcupqualifikationen auf der Enza auf dem Programm. Ich durfte als Anwärter auf einen Schweizer WM-Startplatz mit dem Elitekader mit nach Italien fahren und bewährte mich bereits im ersten Rennen. In der Juniorenwertung des Sprints verpasste ich zwar das Podest wegen eines Linienfehlers im zweiten Lauf um Hundertstelsekunden und platzierte mich auf Rang fünf, doch die gefahrene Zeit reichte für die Weltcupqualifikation auf Elitestufe. Leider kann ich dieses Jahr wegen der Schule nicht an den Weltcup gehen, doch die Qualifikation zu haben ist trotzdem ein gutes Gefühl. Am Sonntag im Klassikrennen musste ich mich nur dem starken Juniorenweltmeister Bonato geschlagen geben - Zweiter Rang und die WM-Limite unterboten. Da die Qualifikation für die WM leider nur auf der Wettkampfstrecke in Bourg St. Maurice möglich ist, werde ich meine jüngste Leistung bestätigen müssen.
Ich bin sehr zufrieden mit den hervorragenden Resultaten zu Saisonbeginn. Aber ich sehe noch Steigerungspotenzial: Mit gezieltem Spritzigkeitstraining werde ich vor allem im Sprint noch einige Fortschritte machen. Die meisten Konkurrenten haben zudem bereits viele Intervalltrainings hinter sich und so werde ich an den wichtigen Wettkämpfen sicher frischer sein als die meisten, was mir bereits letztes Jahr einen grossen Vorteil verschafft hat. Das Ziel der nächsten Wochen ist es mich im Training auf die WM-Qualifikation vor zu bereiten. Sowohl auf dem Flachwasser, wie auch auf der Wettkampfstrecke selbst.
Di
06
Mär
2012
Das Wintercupfinale fand am 4. März in Brugg statt. Im ersten Sprintlauf konnte ich mein Potential nicht ausschöpfen, da ich nicht parat war und deshalb technisch unsauber fuhr. Das Resultat war ein Rückstand von 36 Hundertstelsekunden auf den Führenden und Schweizermeister Fabian Munsch. Ein Rückstand, welcher in meiner Form aufzuholen sein sollte. Im zweiten Lauf konzentrierte ich mich stärker auf die einzelnen Paddelschläge. Es zahlte sich aus. Ich gewann meine Kategorie mit genau einer Sekunde Vorsprung und wurde somit bei den Herren Dritter.
Im Klassikrennen am Nachmittag merkte ich, was 3 Wochen Trainingslager
ausmachen können. Ich rechnete wegen des tiefen Wasserstandsmit einer Zeit um 18 Minuten. Als ich nach 15:30 das Ziel erblickte, hatte ich noch so viele Kraftreserven,
dass ich im Schlusssprint noch zwei Paddler überholte. Ich war einer von drei Paddlern, die an diesem Tag unter 16 Minuten blieben, und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Wenn ich mich in Zukunft noch etwas besser einschätzen und meine Kräfte der Strecke entsprechend einteilen kann, könnte ich durchaus auch über die klassische Distanz den Anschluss an die Weltspitze erlangen. Den Wintercup gewann ich zum zweiten Mal in Folge. Ich freue mich über diesen Sieg, doch was ab heute zählt, ist die Sommersaison, welche in zwei Wochen auf der Fulda in Deutschland beginnt.
Di
28
Feb
2012
Mein Februar war geprägt von vielen Paddelkilometern bei einigermassen angenehmen Temperaturen. Anfang des Monats reiste ich mit dem Elitenationalkader nach Tenereo im Tessin. Dort arbeitete ich
für zwei Tage an meiner Technik. Anschliessend reiste ich weiter in den Süden bis nach Policastro Bussentino. In diesem kleinen Städtchen südlich von Napoli trainierte ich drei Wochen zusammen
mit Athleten aus der Schweiz, Östereich, Italien und den Niederlanden. Nebst vielen Stunden auf fliessendem und stehendem Gewässer, konnte ich mich auch im Bereich Kraft bedeutend steigern.
Zum Abschluss der Zeit im Süden nahmen wir an einem Sprintrennen der Italienischen Meisterschaft teil. Ich fuhr bei den Junioren im ersten Lauf auf den dritten Rang, 2.5 Sekunden hinter dem
Weltmeister Bonato. Nach drei Wochen Trainingslager und einem harten Sprinttraining direkt vor dem Start ist dies sicher ein sehr gutes Resultat. Auf die Schnellsten Elitefahrer verlor ich 9%.
Leider hatten wir im zweiten Lauf fast kein Wasser mehr und ich kann diese Zeit nicht als Vergleich benutzen. Trotzdem war dieser Event gut um wieder in Wettkampfstimung zu gelangen und bereits
früh im Jahr einen Vergleich mit internationalen Spitzenfahrern zu haben.
Dank diesen super Trainingswochen im kalten und wichtigen Februar fühle ich mich nun parat für die kommenden nationalen und internationalen Rennen.
Mi
25
Jan
2012
Das zweite Wintercuprennen fand bei windigen Bedingungen in Schaffhausen statt. Ich erwischte auf dem flachen Gewässer einen guten Start und überholte den bisher Zweitrangierten und 30 Sekunden vor mir gestartete Regattafahrer nach einer halben Runde. Doch dann ,Flussabwärts und gegen den Wind ähnelte meine Technik der eines Holzhackers. Auch in der zweiten Runde konnte ich das Boot nicht richtig laufen lassen und platzierte mich schlussendlich auf dem 2. Rang in meiner Kategorie. Mit diesem Ergebniss habe ich meine Führung in der Gesammtwertung von drei auf sieben Punkten verbessert. Beste voraussetzungen um am Finale in Brug den Gesammtsig zu verteidigen.
Mo
12
Dez
2011
Am Samstag fand das traditionelle Wintercuprennen mit Massenstart in Solothurn auf dem Programm. Ich nutzte dieses Rennen, um nach meiner Verletzung im Spätsommer wieder in das Wettkampfgeschehen einzusteigen. Es war so warm wie noch nie und kurz vor dem Start stellte ich mein ganzes Konzept auf den Kopf. Vorjahressieger Martin Scheuber startete neben mir und so setzte ich auf einen Startspurt und den Anschluss an ihn. Die ging perfekt auf. Nach 500 Metern waren wir zu Zweit auf weiter Flur. £Ich wusste, dass ich es nicht durchhalten würde, doch Abstand zu machen war das Ziel. Lange hielt es mein Magen nicht durch, nach ¾ der ersten von zwei Runden zog Martin davon. Der Abstand hielt sich bis zur Wende in grenze, doch dann waren meine Gedanken irgendwo. Ich wurde von drei Fahrern überholt bis ich wieder meinen Rhythmus fand. Schlussendlich wurde ich Fünfter, weitaus erster bei den Junioren. Es war für mich einen Teil vom Lohn für die harte Arbeit im Herbst und ein Zeichen, dass ich mich Konditionell nicht ausruhen darf. Nun kommt der harte Winter und schon jetzt freue ich mich auf die nächste Saison.
Do
04
Aug
2011
Auf dem Wildwasser-Technisch anspruchslosen Bach in Opava konnte ich eine erstaunlich starke Leistung zeigen. Am Samstag im Klassik-Rennen fand ich nach Startschwierigkeiten schnell ins Rennen und fuhr sehr gute Zwischenzeiten. 20 Sekunden hinter dem am Schluss als fünfter rangierter Raf aus den Niederlanden, nach zwei Drittel der Strecke liessen auf einen guten Rang hoffen. Leider hatte ich kurz vor Schluss einen Leistungsabfall und verlor noch einige wichtige Sekunden. Schlussendlich fuhr ich auf den 29. Rang. Angesichts der starken Konkurenz sicher ein gutes Resultat, aber für den Sprint vom Sonntag erhofte ich mir mehr.
Am Sonntag lief dann auch alles perfekt. Mit einem eher langen Paddel legte ich einen nahezu perfekten Start hin und hatte bei Strekenhälfte die 7. beste Zeit. Doch der schnelle Start brauchte Kraft, und ich platzierte mich nach dem 1. Lauf an 12. Stelle. Das Feld hinter mir war allerdings sehr eng, innerhalb von einer Sekunde waren 13 Paddler klassiert. Also brauchte ich nochmals einen starken 2. Lauf. Dieser war dan nicht mehr ganz so schnell wie der erste, aber immerhin fiel ich nur einen Rang zurück und bin nun mit dem 13. Rang sehr zufrieden!
Gratulieren möchte ich an dieser Stelle auch noch Melanie Mathys. Meine Trainingskollegin aus Solothurn verteidigte am Samstag im Klassik ihren Weltmeistertittel! Zudem fuhr sie am Sonntag im Sprint zu Silber. Eine hervorragende Leistung!
Fr
29
Jul
2011
Nach dem missglückten letzten Test vor der WM in Opava musste ich mir überlegen was ich machen muss um in Form zu kommen. Auf der Simme wurde ich an der Klassik SM nur 3. und im internationalen Sprint fuhr ich enteuschenderweise nur auf den 4. Rang.
Ich entschloss mich am Lac de Gruyèr auf die bevorstehende Junioren-WM vorzubereiten.
Dies gelang mir sehr gut. Im Klassik-Teamrennen vom Mittwoch hatte ich zwar gegen Schluss Mühe das Tempo noch zu erhöhen. Unsere Zeit war allerdings trotz dem 7. Rang sehr stark und liess auf den Sprint hoffen. Dort vermasselten wir den 1. Lauf und somit reichte es nur auf den 9. Rang. Da ich allerdings als Frontmann nie am Limit lief, freue ich mich nun sehr auf den Sprint vom Sonntag. Allerdings erwartet mich Morgen erst noch ein hartes Klassikrennen. Doch ich gehe dem Ganzen gut gelaunt entgegen und hoffe auf eine Überraschung. Allerdings war in den Teamrennen zu sehen, dass die anderen Nationen sehr gut in Form sind!
Mo
06
Jun
2011
Abfahrt an Aufffahrt. So sahen meine freien Tage aus. Ich reiste am Donnerstag nach Buochs (NW). Nach einem Training auf dem See richtete ich mein Wochenendlager auf dem Camping ein.
Am Freitag Morgen giengs ein erstes Mal ab auf die Engelberger Aa. Das Wasser war frisch, aber das bin ich mir seit Griechenland gewohnt. Nach den 2 Fahrten am Vormittag kannte ich die Strecke und konnte am Nachmittag den Sprint optimieren.
Am Sammstag stand das Klassische Rennen an. Mit knapp 21 Minuten war es eher lange. Ich sparte etwas die Kräfte, damit ich am Sonntag aus dem vollen schöpfen konnte. Trotzdem blieb ich nur 13 Sekunden hinter dem Besten Junior zurück, und auf die Europameisterin der Elite, Sabine Eichenberger, hatte ich sogar einen Vorsprung von fast 10 Sekunden.
Optimistisch ging ich am Sonntag an den Start. Der Sprint war mit 2 Minuten 20 pro Lauf das längst was ich je an einem Sprint gesehen hatte. Ich probierte mir die Kräfte einzuteilen und auf Druck
zu fahren. Nach dem Rennen erwies sich dies als falsche strategie. Ich verpasste wie letztes Jahr den 1. Rang knapp und wurde hinter Tittelverteidiger Fabian Munsch Vitzeschweizermeister.
Das Wochenende war supper! Ich freue mich schon auf die Klassische Schweizermeisterschaft auf der Simme Anfangs Juli und natürlich auf die WM in Tschechien!
Mo
30
Mai
2011
Dieses Wochenende reisten wir auf Italien. Ich hatte die WM-Qualli bereits vor diesem Rennen in der Tasche, trotzdem wollte ich mich nochmals bestätigen. Bei sehr schönem Wetter fuhr ich am Sammstag einen durchschnittlichen Sprint. Er reichte mir gut für die Qualli-Grenze und nach den harten Trainingswochen konnte ich sehr mit mir zufrieden sein.
Am Sonntag im Klassik lief es mir weniger gut. Ich konnte über die ganze Strecke nie richtig Druckaufbauen. Aber mit einem 6. Rang kann ich nun zuferlässig in Richtung WM blicken.
Mo
09
Mai
2011
Am Wochenende vom 07./08. Mai fanden in Huninguen die Swisskayakchallange statt. Ich bestritt diesen Wettkampf aus dem Training heraus und bereitete mich nicht speziell darauf vor. Dies bekam ich am Samstag zu spüren. Nach einer anstrengenden Woche und einem strengen Trainingstag rechnete ich nicht mit Spitzenplazierungen. Doch im Stand-Up-Paddling belegte ich den guten 3. Rang und im Polo konnten wir einen 3:4 Rückstand gegen Biel noch zu einem 8:5 für uns drehen.
Am Sonntag giengs früh wieder los. Ich setzte mich vor dem Wettkampf noch kurz ins Freestyleboot um mich an die Welle zu gewöhnen. Dies lohnte sich sehr! Mir gelangen zwei solide Läufe und somit konnte ich meine Konkurenten weit hinter mir lassen. Mit meinen 25 Punkten war ich sehr zufrieden, umsomehr, da der Rest der Junioren die Welle nicht optimal nutzen konnten und auf maximal 9 Punkte kamen. Der Start in den Tag war perfekt. Als ich dann im Slalom einen schnellen Lauf ohne Torberührung hinlegte und den 4. Rang belegte war die Hoffnung auf ein erfolgreiches Wochenende gross. Dannach ging alles perfekt auf. Wir fuhren Genf im Polo um die Ohren und gewannen verdient 8:0. Im Regatta konnte mich einzig und alein der Regattapaddler Gian-Luca Liberato an einer neuen Bestzeit hindern. Diese holte ich dafür in meiner Paradendisziplin, der Abfahrt.
Ich schaffte es zum ersten Mal an der Kayakchallange aufs Podest und freue mich sehr über meien Sieg!
So
01
Mai
2011
Mo
11
Apr
2011
Am Freitag gegen Abend erreichten wir Birkenfeld. Doch anstatt uns von der Reise zu erholen, giengs ab aufs Wasser. Zwei Trainingsfahrten auf der Klssik- und anschliessend auf der Sprinntstrecke standen an. Leider hatte auch die Enz nur knapp Wasser, wesshalb die Klassikstrecke verkürzt wurde.
Am Samstag Nachmittag startete mein erstes Qualirennen in diesem Jahr. Ich fand mich auf der steinigen strecke gut zurecht und nur zei Unkonzentriertheiten bremsten mich ein wenig. Kurz vor der Zwischenzeit sah ich allerdings einen Stein nicht und fuhr frontal in ihn hinein. Dieser Crash kostete mich nicht nur viel Zeit, in mein Boot drang nun auch Wasser ein. Ich versuchte auf dem letzten Drittel der Strecke nochmals alles zu geben. Doch am Ende reichte es nicht für mehr als den 11. Rang. Doch mit meiner Zeit schaffte ich die Qualifikation für die JWM in Opava dieses Jahr.
Am Sonntag stand das Sprintrennen an. Ich machte mir hier einige Hoffnungen, Doch in beiden Läufen vergab ich das Rennen bereits bei der ersten Schwelle. Ich touschierte mehr Steine als nötig, und auch die Linie im unteren Teil war zu wenig überzeugend für eine Überraschung. Mit dem 10. Rang konnte ich mich gegenüber Samstag zwar verbessern, doch für ein Sprintrennen war dies klar zu wenig!
Nun freue ich mich auf das Trainingslager in Griechenland. Ich werde noch heuta ab Frankfurt fliegen und am Abend zum Team in der nähe von Ioannina stossen.